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Ausstellung

EINGANG=AUSGANG/die dinge der welt


Sozialkaufhaus WarenGut, Hamburg, Do, 12.07., 09-17 Uhr

Wertung

So war’s

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Werke von Kai Sanmann

Nicht profitorientiert verbandelt sich der Hamburger Künstler Kai Sanmann mit dem Sozialkaufhaus WarenGut in der Borselstr. 3 in HH-Altona, das dort "mal 'was anderes" bieten will, als "nur" das für den kleinen Geldbeutel zu kaufende Schöne, Schrille und Nützliche.

"Es war von jeher der Wunsch eines jeden Alchimisten aus "Scheiße" Gold zu machen", bemerkt Sanmann, als er hört, dass das WarenGut den so genannten "Müll" verändert, fantasievoll mit ihm umgeht und Kurse dazu anbietet. WarenGut möchte neben den günstigen Waren gleichzeitig auch etwas für den Geist, die Erbauung anbieten, möchte anregen und auf vielfältige ART und Weise Interesse wecken für "Mal was anderes", möchte überraschen. KUNST! Möchte eine Verbindung zur Kunst herstellen. Will lebendige Bühne sein. Jetzt ist die Verbindung hergestellt.

Alles in der Ausstellung ist miteinander verstrickt, verbandelt und verheddert. Wo Sanmann einerseits auffordert, mit dem kleinen Bild in Berührung zu gehen, um das große Bild zu verändern, macht er "das Andere" nahezu unsichtbar und unberührbar. Er fragt u.a., ob es einen geheimen Vogelfriedhof gibt oder auch zu viele rote Linien, wo die fehlenden 50 Mikrogramm sind und ob sich die Waren nachts mit der Kunst streiten. Er thematisiert das lateinische socius, verbunden, gemeinsam, im wahrsten Sinne des Wortes und fordert zum Lachen auf und zum HÄ? in der Kunst. Antworten: NÖ!

Parallel werden, innerhalb der Ausstellung, u.a. die in Hamburg arbeitende Schriftstellerin Steffanie Burow (Das Jadepferd/ Im Tal des Schneeleoparden) und Konsequentes Dasein aus Lüneburg die WarenGut-Bühne und Ausstellung bespielen. Auf Sanmanns Initiative hin kommt es zur Verbandelung und zum Zusammenwirken der verschiedenen Künste und dem Sozialen. Weitere Bühnenspiele sind in Planung und werden auf der Website www.warengut-grone.de angekündigt.

Die in der Ausstellung auftretenden Künstler sind nicht als Rahmenprogramm der Ausstellung zu verstehen. Sie sind Bestandteile der "Erweiterten KUNST", genauso wie der Künstler und/oder der Betrachter selbst. Es wird zu einer aktiven SOZIALBLUMENPFLANZUNG kommen und auch Getränke stehen bereit.

 
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