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FÜR FANS VON: Santigold, Editors, Crystal Castles, Trail Of Dead, Johnossi
MGMT ließen aufhorchen, als sie 2009 auf dem Höhepunkt ihres eigenen Hypes als Headliner bei der dritten Ausgabe des Dockville auftraten. Das New Yorker Duo wurde damit gleichzeitig zum Synonym für die erstaunliche Erfolgsgeschichte des ungewöhnlichen Stadtfestivals auf der Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg. Die Veranstalter machten deutlich: Dockville ist mehr als ein regionales Event, wir haben keine Angst vor großen Namen. 2010 bestätigten sie das mit den Klaxons, für 2011 wird bereits Santigold erwartet. Als Jan Delays Abschlusskonzert im vergangenen Jahr von einem eindrucksvollen Unwetter begleitet wurde, war auch dem letzten Dockville-Besucher längst klar, dass es sich hier um einen besonders spektakulären Termin im Festivalkalender handelt - nicht nur für die Region Hamburg, sondern deutschlandweit, wenn nicht gar international. Das liegt auch an der besonderen Verbindung zwischen dem musikalischen Aufgebot und der bildenden Kunst, die auf dem Festivalgelände ausgestellt wird. Denn trotz Expansion und den daraus entstehenden logistischen Herausforderungen versteht sich das Dockville weiter als Musik- und Kunstfestival, bei dem Maler und Bildhauer die Möglichkeit haben, ihre Werke und Installationen auszustellen, und damit das Gelände und die Atmosphäre entscheidend mitprägen. Die Fans nehmen das Angebot an und lassen sich von musikalischen und optischen Einflüssen gleichermaßen inspirieren.
Preis: Festivalticket 62 Euro
Line-up: Santigold, Editors, Crystal Castles, Trail Of Dead, The Bloody Beetroots Death Crew 77, Johnossi, Materia, Die Goldenen Zitronen, Kele,Those Dancing Days, Edward Sharpe & The Magnetic Zeros, Wild Beats, Mount Kimbie, Andreas Dorau, Kollektiv Turmstrasse, Kakkmaddafakka, Gold Panda, Bodi Bill, Hundreds, Dunkelbunt, Fenech Soler, Fukkk Offf, Crystal Fighters, Casper, Isbell CasioKids, SuperShirt, Yuck, Star Slinger, SBTRKT, Walls, Lone Wolf,
Trophy Wife, Peggy Sue, Allessi's Ark, Felix Kubin, The Black Atlantic, I Heart Sharks, Spaceman Spiff, Golden Kanine, Fostercare, These Ghosts, Vinnie Who u. a.
Mehr Infos: msdockville.de
Als die Editors 2005 mit ihrem schaurig-schönen Debüt "The Back Room" und dunklen Indiedisco-Hits wie "All Sparks" auf sich aufmerksam machten, riefen sie auch die Nörgler auf den Plan: Manche hielten sie für eine schwächere britische Kopie der amerikanischen Interpol, andere warfen ihnen vor,...
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Crystal Castles fetzen mit ihrem Digital Hardcore jeden hinterm Bildschirm hervor. Auch weil sich Sängerin Alice Glass live mit Vorliebe auf dem Boden wälzt und gegen die Wand wirft, während Kollege Ethan Kath einen kühlen Kopf an den Electro-Reglern bewahren muss. Das kanadische Duo hat den...
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Wer diesen wuchtigen, dreckigen Sound nur hört, wundert sich über die große Leere auf der Bühne. Mit dem minimalen Einsatz von zwei Personen machen Johnossi einen ungeheuren Krach - einen Sound, der massiv durch das euphorisierte Publikum fegt. John Engelbert verwendet dafür nur eine...
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Als Marsimoto rappte Marten Laciny nur leidlich erfolgreich über Frauen, Frauen und nochmals Frauen. Mit dem Alter Ego Marteria sieht die Sache anders aus: Der gebürtige Rostocker ist das heiße deutschsprachige HipHop-Ding 2010 und schmückt sich mit Features von Jan Delay und Peter Fox. The...
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Pogo ist vergessen. Melodiös sind die Zitronen geworden, aber nicht weniger bissig. Auf den Zuruf "Für immer Punk" hat Ted Gaier schon vor Jahren mit "Geh' doch zu Offspring" reagiert. Sie sinnieren lieber über Kaugummis mit Blackberrygeschmack oder darüber, dass Myspace undemokratisch sei. Ihre...
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Es kommt der Moment im Leben eines Mannes, wo er einfach sein eigenes Ding durchziehen muss. Kele Okereke, früher schlaksiger Sänger bei Bloc Party, hat vergangenes Jahr im Studio wie ein Tier gearbeitet. Nicht nur an seinen mittlerweile voluminösen Muskeln, auch an den mächtigen Electro-Songs,...
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Wer mit seinem Bandnamen ei - nen Link zu den legendären Led Zeppelin setzt, muss entweder ganz schön drollig sein oder ziemlich selbstbewusst. Die Girlband aus Stockholm ist beides. Und noch viel mehr: souverän, respektlos, überraschend. Kaum gegründet, wurden die fünf Schulfreundinnen mit ihrem...
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Die Briten Wild Beasts sind die Exzentriker unter den Indiebands. So ist es nur passend, dass sie ihren Namen der Anfang des 20. Jahrhunderts aufkommenden Künstlerbewegung Fauvismus (französisch für "wilde Bestien") entlehnten. Dem theatralischen Pop ihres Debüts "Limbo, Panto" hat das Quartett...
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Sie bringen, so sagen sie, keine Songs heraus, sondern Klangentwürfe. Sie wollen keine Botschaften nach außen tragen, sondern Emotionen. Krautrock? Ja, dieses Genre ist eigentlich ganz passend. Krautrock mit Überraschungen, man sollte sich auf ein Improvisationskonzert gefasst machen, denn diese...
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"Man muss den Feind kennen, um ihn zu besiegen" - es liegt wohl an Santigolds eigener Erfahrung als A&R-Manager im Musikbusiness, dass sie seit ihrem Debüt 2008 alles so beeindruckend richtig macht: Die 32-Jährige aus New York ließ, um ihren Namen bekannt zu machen, ihre Songs lieber in...
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Für Konzerte von And You Will Know Us By The Trail Of Dead müsste man Helmpflicht einführen. Je nach Stimmung der Band fliegen schon mal Instrumente ins Publikum oder Flaschen an die Wand. In den letzten Jahren sind die Texaner zwar etwas ruhiger geworden, das gilt allerdings nur für ihr...
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Verlassene Lagerhallen. Köpfe nicken unter tief ins Gesicht gezogenen Kapuzenpullis, Münder blasen Marihuana-Qualm in die Luft. Baggy-Hosen flattern über dünnen Beinen im Beat aus den Bassboxen. So ging es bislang bei jedem Dubstep-Konzert zu. Doch die Zeiten, in denen die ein geschworene, meist...
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Auf den ersten Blick könnte man es für Kinderbelustigung halten, was Andreas Dorau auf der Bühne so treibt: Zu harmlosen Schlagerhousemelodien, die mit Disco-Samples gespickt sind, singt er mit einer Stimme, für die man sicher auch bei der Augsburger Puppenkiste Verwendung hätte. Früher ließ er...
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Zwei ungekämmte Jungs in Ringelshirts und engen Turnhosen schwingen berauscht ihre Arme und hüpfen wie zwei sterbende Schwäne über die Bühne. Sie probieren sich ungelenk an Pirouetten und springen im nächsten Moment wieder hinter ihre Mikrofone, um Sänger Axel im Refrain von "Cool" zu...
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"First we take Manhattan, then we take Berlin", orakelt Leonard Cohen in einem seiner berühmtesten Lieder. Die Berliner Band Bodi Bill geht die Sache genau andersherum an. Berlin haben sie bereits in der (Stoff-)Tasche. Dort hüpft jeder zweite Hornbrillen-Träger zu Songs wie "I Like Holden...
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Asiatische Teekenner schwören auf den zweiten Aufguss. Durch ihn erhält der Tee erst seinen optimalen Geschmack. Gold Panda überträgt dieses Verfahren auf die Musik. Das Sampling ist die große Stärke des Briten. Auf seinem Debütalbum "Lucky Shiner" baut er aus sorgsam ausgewählten Einzelteilen...
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Es gibt Musik zum Tanzen, Musik zum Traurigsein und Musik, zu der man wunderbar Geschirrspülen kann. Hundreds passen in keine dieser Kategorien. Sie machen Unterwassermusik. Wer ihre Songs hört, fühlt sich mitunter wie ein verträumter Fisch, der über dem Meeresgrund schwebt. Hundreds sphärische...
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Die vier Briten treffen genau den richtigen Ton. Dabei ist es egal, ob sie eher fröhlich wie bei ihrer Single "Lies" bleiben oder den bösen Bass wie in "The Fight" aus dem Keller lassen. Sie haben beides in petto: richtig knackige Electrosounds, aber auch fein gestrickte Synthie-Pop-Nummern - für...
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PRINZ Festivalguide 2012
Highlights, Tipps, Rückblicke uvm. Welches Festival ist Dein Festival? Wir haben alle Fakten gesammelt, um diesen Musiksommer unvergesslich zu machen.



