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Literatur

Alex Capus


Literaturhaus Hamburg, Hamburg, Di, 21.08., 19:30 Uhr

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Alex CapusPeter-Andreas Hassiepen


Der Autor liest aus "Skiddo. Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens", eine Geschichte von Bankräubern mit mehreren Leben, schlauen Indianern und traurig scheiternden Erfindern.

Informationen des Veranstalters

"Wenn ein Mann einen Liebesroman geschrieben hat, muss er hernach zum Ausgleich etwas Ordentliches tun. Einen Western schreiben zum Beispiel. Man ist sich das einfach schuldig, nicht wahr?" Und da Alex Capus sowohl Autor eines großen Liebesromans ("Léon und Louise") als auch kein Mann der leeren Worte ist, legt er mit "Skidoo. Meine Reise durch die Geisterstädte des Wilden Westens" (Hanser Verlag) einen Western hin, wie es ihn noch nie gegeben hat, denn jede seiner Geschichten ist historisch verbürgt. Bei seinen Streifzügen durch den Westen der USA ergeht es ihm so wie auf allen seinen Reisen: Er bleibt in den Kleinstädten hängen, die ein paar Tausend Einwohner haben und ihn an seine schweizerische Heimatstadt Olten erinnern. Von diesen Orten lässt er sich inspirieren und verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die verblüffenden Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Capus ist in verlassene Silberminen gestiegen und hat im Death Valley nach Spuren von Postkutschenräubern gesucht. Er erzählt die kuriose Geschichte des Bankräubers Hootch Simpson, der zweimal gehängt und einmal geköpft wurde, von schlauen Indianern und traurig scheiternden Erfindern. Die legendäre Route 66 entlarvt er als einen alten Kamelpfad, und der Kreis schließt sich, wenn er den Bierbrauer Louis Munzinger anhand dessen Familienstammbaums als ursprünglichen Oltner verorten kann.
 
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