Oslo
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Alles ist erleuchtet

Im Winter scheint die Sonne in Olso nur fünf Stunden am Tag, weshalb die Menschen die Nacht zum Tag machen: Sie pendeln mit der U-Bahn zu den beleuchteten Skipisten und feiern in den Clubs und der Kunsthochschule, als gäbe es kein Morgen. Dass sie dabei so fröhlich sind, liegt nicht nur am Alkohol


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Hinter mir liegen 20 Stunden auf der Fähre von Kiel nach Oslo, vor mir Norwegens Hauptstadt im Morgendunst. Schornsteine pusten weißen Rauch in die kalte Winterluft, die Sonne steht tief am Himmel. In dieser Jahreszeit ist das bisschen Licht eine Seltenheit, die Tage sind kurz, die Nächte dafür umso länger. Für die Nächte ist Danny Larsen zuständig. Er trägt eine schwarze Sonnenbrille, das schwarze Haar schulterlang.

Danny ist einer der besten Snowboarder Norwegens und spielt in Metalbands - eine für Oslo typische Kombination, wie sich später herausstellen wird. Danny weiß, was er an seiner Stadt hat: "Nichts ist schöner, als bis spät am Abend auf den beleuchteten Skipisten direkt vor der Stadt zu snowboarden."

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•Überfahrt mit der Color-Line-Fähre von Kiel nach Oslo in der Innenkabine: ab 179 Euro, Kabine mit Meerblick: ab 209 Euro p.P.
Taxifahrt vom Fährhafen bis ins Zentrum von Oslo: rund 20 Euro
Eintritt ins Nobel Peace Center: kostenlos
Eintritt in die Tango-Bar: 12 Euro, Schnapsglas Jägermeister: 8 Euro
Tagespass für den Winterpark Tryvann: 35 Euro
Leih-Snowboard: 30 Euro pro Tag
Rentiercurry im indischen Restaurant "Reh Mans": 20 Euro
Eintritt ins Kon-Tiki-Museum: 8 Euro
Belegtes Smørrebrød von "Godt Brod": 4 Euro
Miete für 50-Quadratmeter-Wohnung in Grünerløkka: 1000 Euro
 
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