Act

Peter Fox



Pop

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Auch ohne Seeed stellt Peter Fox eine spektakuläre Liveshow auf die Beine.

Wenn das Licht ausgeht stiert ein großer, schwarzer Gorillakopf das Publikum mit grünen Augen an. Verkleidete Affen stürmen die Bühne, unter ihnen, mit Kapuze und Sonnenbrille maskiert, auch Peter Fox. Frenetischer Jubel, das Solodebüt "Stadtaffe" startet laut und rhythmisch. Mit präzisen Choreografien, wie man sie auch von Peter Fox' Stammband Seeed kennt, schwingen sich die Affen durch die zwölf bassgesättigten Stücke des Albums, und es dauert kaum einen Song lang, da schwingt auch das Publikum kollektiv die Hüften zum Affentanz.

Mit poetischen Texten, intelligenten Reimen und gewaltiger Wucht formt Großstadtphilosoph Fox sein Publikum zum lautstarken Chor, der gemeinsam mit ihm leidenschaftlich über das urbane Leben singt. Mal dreckig und unverblümt, wie in den Krachern "Alles neu" und "Lok auf 2 Beinen", mal sanft und zurückhaltend, wie in "Haus am See". Fox besingt die Kontraste des Großstadtlebens und vermittelt dem Publikum mit seinen häufig pathetischen Hymnen ein Berlingefühl, das sich auf jede Großstadt projizieren lässt. Als Zugabe spielt Fox die größten Songs aus dem Repertoire von Seeed, neu interpretiert. Nach allerdings nur 75 Minuten mit fantastischen Trommel-Sessions der vier Jungs von Cold Steel Drumline war die letzte Show im vergangenen Herbst zur Verwunderung vieler Fans schon vorbei. Bei der Tour-Fortsetzung ab Februar dauerten die Konzerte dann deutlich länger. Welche Überraschungen für die jetzt folgende Open-Air-Weiterführung seiner inzwischen dreiteiligen Erfolgstour geplant sind, will der Berliner nicht vorab verraten. Wir haben aber keine Bedenken - bisher waren seine Ideen immer spektakulär.

Video-Tipp: "Alles Neu" aus dem Album "Stadtaffe"

 
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