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Das Bourne Ultimatum


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ICH DENKE, ALSO BIN ICH ... FAST TOT

Wenn man nach 111 Minuten aus dem Kino kommt, fühlt man sich etwa so atemlos wie nach einem Tausendmeterlauf. Der letzte Teil der Bourne-Trilogie dreht das Tempo auf High Speed, er hetzt über die Kontinente dieser Welt, von Moskau nach New York, Paris, London, Turin, Tanger, stets präsentiert mit hübsch viel Lokalkolorit und Metropolenflair.

Und selbst in den wenigen halbwegs emotionalen Momenten finden die Bilder keine Ruhe. Diesmal will Über-Agent Jason Bourne (Matt Damon) es endgültig wissen: Wer ist er, wie kam ihm sein Gedächtnis abhanden, und vor allem: Wer ist dafür verantwortlich? Die Lösung führt - clever und verzwickt - über viele Leichen, Finten, eine supergeheime Geheimdienstoperation und eine fette Intrige im Herzen der CIA, die ihren eigenen Agenten zum Abschuss freigegeben hat - wieder ist die Welt nicht groß genug als Versteck für Jason Bourne. Doch der jagt auch seine Jäger. Sympathischerweise geht ihm dabei auch dieses Mal jeglicher James Bond'sche Hochglanz ab: Bei aller Superagenten-Genialität wirkt Matt Damon stets erfrischend normal auf seiner anstrengenden, doch aufregend adrenalintreibenden High-Tech-Hetzjagd.

Christina Bednarz


Start: 6.9., USA 2007, OT: "The Bourne Ultimatum", Regie: Paul Greengrass. Mit Matt Damon, Julia Stiles, Joan Allen, David Strathairn, D. Brühl u. a., 111 Min.
Fazit: FAZIT: Jason Bournes finale Hatz rund um den Globus: atemloses, atmosphärisches Geheimagenten-Märchen.
 
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